Bericht „Rhythmusdetektive“

Donnerstag, 28. März 2019

Acht Detektive (im Alter von 5-7 Jahren) der Musikwerkstatt waren am Samstag, den 23.3.2019 mit ihren Lupen im voll besetzten Konzertsaal der Musikschule Lauffen dem „Rhythmus auf der Spur“.

Auf ihrer musikalischen Reise erhielten sie Unterstützung von acht Kindern der Musikalischen Früherziehung (im Alter von 4-6 Jahren) aus Talheim und sieben jungen VioloncellistInnen des Ensembles Cellissimo-Kids (im Alter von 5-10 Jahren). Gekonnt und mit großer Freude zogen die Kinder dieser drei unterschiedlichen Gruppen die Zuschauer zusammen mit ihren zwei Lehrern in ihren Bann.

Der rote Faden mit der immer wiederkehrenden Rhythmussprache (sogar synkopierte Rhythmen) und verschiedenen musikalischen Parametern (piano, forte, hoch, tief,..) war gut in die übergeordnete szenische Handlung der Spurensuche eingewoben. In immer neuen spannenden Varianten wurden die Lieder aus verschiedenen Ländern und die Rhythmicals auf den Celli, Stabspielen, Djemben und weiteren Orff-Instrumenten sowie mit Bodypercussion, sprachlich und tänzerisch, mal mit einer, zwei oder allen Gruppen gemeinsam für das Publikum hörbar und sichtbar gemacht.

So zeigten die EMP-Schüler mit farbigen Chiffon-Tüchern eigenständig den melodischen Verlauf der verschiedenen Violoncello-Stimmen im „Lied ohne Worte“. Zum Abschluss wurde der Kanon „Shalom Chaverim“ von den Cellissimo-Kids mit schönem vollem Klang gespielt und von den EMP-SchülerInnen stimmungsvoll im abgedunkelten Konzertsaal mit Kerzen zweistimmig getanzt. Manch einer ging danach pfeifend oder singend mit einem Ohrwurmlied nach Hause.

Ganz besonderer Dank gilt Gudrun Koch und Oliver Krüger, die dieses Konzert sehr kreativ initiiert und durchgeführt haben und welches ein wunderbares Beispiel dafür ist, wie Elementare Musikpädagogik mit dem Instrumentalunterricht Hand in Hand gehen kann.

Gez. Jordi Neumann

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